Veranstaltungen


Manuel Schmid - Seelenlieder

 

Open Air 

 

 07.06.2018      19 Uhr

 

Manuel ist nicht nur der kreative Kopf und die erste Stimme der STERN-COMBO MEISSEN, sondern auch die zweite Stimme von CYRIL und zusätzlich noch ein Solo-Musiker, der wandelnd auf Liedermacher-Pfaden mit viel Emotion und Pop-Appeal sein Album „Seelenparadies“ veröffentlichte und dabei anfangs ein wenig an den 80er-Jahre-Sänger von STERN MEISSEN, IC (Falkenberg) genauso wie an die poppige STERN MEISSEN-Zeit erinnert, als die mit besagtem Sänger noch „Taufrisch“ (1985) in den „Nächte(n)“ (1987) mitten im „Neonmeer“ feststellten: „Wir sind die Sonne“.

Die „alten“ Fans der STERN-COMBO wendeten sich damals von ihrer Kunstrock-Band ab, der Schmid nunmehr mit Keyboard und Stimme wirklich wieder echtes, „altes“ Artrock-Leben einhaucht. Darum ist es nur zu gut, dass MANUEL SCHMID wirklich solo ohne großes TamTam mit „Seelenparadies“ sein ganz persönliches und recht melancholisches, mitunter sogar sehr hymnisches Album veröffentlicht und dabei trotzdem die eine oder andere STERN-COMBO MEISSEN-Parallele unverkennbar ist. Wen wundert es, denn spätestens nach einem Blick auf die Musiker, die Schmid begleiten, lassen sich einige aktive oder ehemalige SCM-Musiker entdecken, von denen mit MAREK ARNOLD auch noch eine echte Prog-Rock-Größe mit im Boot sitzt, der nicht nur fleißig an mehreren Kompositionen beteiligt war, sondern auch Großartiges an den Keyboards und Saxofon leistet. Dazu ist der Sound eine wahre Meisterleistung. Ein Blick auf den „Master“-Mann macht sofort klar warum: EROC, ein Name, der nicht nur als Musiker bei GROBSCHNITT für höchste Qualität sprach, sondern auch als einer der größten Könner beim hochwertigen Klang-Feinschliff.


Gundermann Abend

 

Open Air 

 

 30.06.2018      19 Uhr

 

Gerhard „Gundi“ Gundermann, der 1998 mit nur 43 Jahren starb als Liedermacher und Bergmann. Er beschreibt in seinen Songs eigene Beobachtungen aus diesen unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten, goss den Niedergang der DDR, die Probleme der Ostdeutschen nach der Wiedervereinigung und ein Nachdenken über das Leben selbst in seine ureigene Poesie. Widersprüchlich war Gundermann allemal, gehörte der SED an und wurde später von den Genossen wegen eigenständigen Denkens ausgeschlossen. Einige Jahre war er inoffizieller Mitarbeiter der Stasi und stieg schließlich Mitte der 1980er-Jahre doch aus. Fast 20 Jahre lang hat er als Baggerfahrer Braunkohle aus der Erde geholt und erkannte doch die Umweltzerstörung, die damit verbunden war.

Wir wollen an diesem Abend, mit seinen Liedern, seiner gedenken denn wegzudenken ist Gundi ja sowieso nicht mehr :-)

Wir freuen uns auf die Steinlandpiraten aus Berlin, Axel Stiller und Joe´s Daddy & Friends, eine bunte Mischung wie sie ihm gefallen hätte..


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